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Die auf den einzelnen Zertifikaten abgedruckten Bewertungen basieren auf dieser Studie von Frau Dr. sc. nat. Gloor, Expertin für Siedlungsökologie und Wildtierforschung. Neben den Bewertungen hat sie ausserdem noch sechs Empfehlungen ausgearbeitet, welche bei der Wahl des Baumes ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen.

Die farbliche Abstufung auf den Zertifikaten zeigt den Wert eines Baumes für die Artenvielfalt auf. Das „A“ steht für ausgezeichnet und „F“ für einen geringen Wert auf der Skala bezüglich Diversität. Die einzelnen, zum Gesamtergebnis führenden, Bewertungen sind unten am Zertifikat abgebildet. Gerne kannst Du alle Labels downloaden und für eigene Hacks oder andere Zwecke verwenden! Du findest den Link dazu jeweils beim Bild.

Nun ist Dir mit Sicherheit klar, weshalb die Kampagne „Pimp your Ginkgo“ heisst. Der absolute Pop-Star unter den gewerteten Bäumen ist übrigens die Stiel-Eiche! Trotzdem kann nicht nur die Stiel-Eiche alle Gärten bespielen, da auch das wiederum zu einer Eintönigkeit führt.

Denn neben den von Sandra Gloor zusammengetragenen Bewertungen sind auch ihre sechs Empfehlungen zur Baumwahl entscheidend:

Empfehlung 1: Einheimische Baumarten oder nicht-einheimische Arten mit hohem ökologischem Wert pflanzen.

(Bei Baumarten anderer Weltregionen besteht die Gefahr, Krankheiten oder Schädlinge zu importieren. Zudem können sich manche exotische und einheimische Sorten befruchten und heimische Arten somit auskreuzen.

 

Empfehlung 2: Keine invasiven Neophyten pflanzen.

 

Empfehlung 3: Wildformen verwenden. (Das heisst, keine gezüchteten Sorten.)

 

Empfehlung 4: Baumartenvielfalt gezielt fördern.

 

Empfehlung 5: Alte Bäume erhalten.

Empfehlung 6: Baumumgebung naturnah planen und pflegen.